?xml:namespace>900 Männer und Frauen im Alter von 23-98 Jahren stellten sich räumlich-visuellen, verbalen und Erinnerungstests. Gleichzeitig hielten die Forscher den Milchkonsum fest. In einer Serie von 8 verschiedenen Messungen der mentalen Leistung waren diejenigen, die Milch tranken, prinzipiell (d.h. in allen Tests und altersunabhängig) den Nicht-Milchtrinkern überlegen.
Die beste Punktzahl erreichten durchweg Personen mit dem höchsten Milchkonsum – die niedrigste, Menschen mit geringem und unregelmäßigem Milchverzehr. Dieser Vorteil blieb selbst nach Abzug bekannter positiver Faktoren auf das Gehirn, wie z.B. Herzgesundheit, Lebensstil und andere Ernährungsfaktoren, bestehen. Insgesamt hatten Milchtrinker bessere Ernährungsgewohnheiten. Trotzdem – so die Forscher- gibt es etwas in der Milch, das einen speziellen Effekt auf die Gehirngesundheit ausübt.
In unserer alternden Bevölkerung sind diese Ergebnisse von besonders großer Bedeutung. Das Aufschieben mentalen Zerfalls durch Milch wäre eine leicht durchzuführende Möglichkeit, neurologische Störungen zu verlangsamen. Weitere Studien sind jedoch notwendig, um festzustellen, welche Inhaltsstoffe die positiven Folgen auslösen.
Nichtsdestotrotz liefert diese Studie nur noch einen weiteren Grund Milch und Milchprodukte täglich zu genießen. 3 Portionen jeden Tag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Falls Sie Inspirationen zur Umsetzung benötigen, schauen Sie doch einmal in unsere Rezeptesammlung!
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