Der Griff nach der Krone –

Fünf Kandidatinnen stellen sich den Fragen einer Fachjury auf dem Weg zum Amt der Milchkönigin

Fünf sehr unterschiedliche Frauen haben ein gemeinsames Ziel: Sie möchten rheinland-pfälzische Milchkönigin werden!
Am Freitag stellten sie sich in Bad Kreuznach den Fragen einer 15-köpfigen Jury, die aus Fachleuten der milcherzeugenden Institutionen sowie Vertretern der Landwirtschaftsministerien und der Verbraucher (repräsentiert durch die Verbraucherzentrale und der Presse) bestand. Die Kandidatinnen stellten ihr Wissen rund um die Themengebiete „Milch und Rheinland-Pfalz“, „Milchproduktion“, „Milchverarbeitung“ und „Milch und Ernährung“ unter Beweis. Bei den abschließenden Spontanfragen ging es um die Kreativität im Umgang mit Menschen: Wie vermittelt man Informationen über Milch im Supermarkt oder auf einem Milchviehbetrieb? Wie kann eine Mottoparty zum Thema Milch aussehen?
Diese 5 jungen, engagierten und qualifizierten Frauen traten in der Fachbefragung gegeneinander an:
Eva Fischer, 25 Jahre aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis, ist von Beruf Polizeikommissarin und stammt aus einem landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb. Sie hatte schon immer den Wunsch Milchkönigin zu werden und hofft, dass ihr Traum nun wahr wird. Direkt nach Veröffentlichung der Ausschreibung bewarb sie sich deshalb auf das Amt.
Mareike Pfeifer, 26 Jahre aus dem Kreis Südwestpfalz, ist Doktorandin der Agrarwissenschaften (Abschluss voraussichtlich Ende 2019). Ihr Onkel und ihre Tante bewirtschaften einen Milchviehbetrieb, auf dem sie bis zum Beginn des Studiums täglich mitgeholfen hatte. Sie möchte als rheinland-pfälzische Milchkönigin daran mitwirken „die herausragende Arbeit der rheinland-pfälzischen Milchviehhalter, die besondere Standortangepasstheit der rheinland-pfälzischen Milchviehhaltung und die hochwertige Qualität der rheinland-pfälzischen Milch aufzuzeigen“. 
Christiane Reif, 24 Jahre aus dem Kreis Daun, schloss im September ihr Studium der Tierwissenschaften mit dem Master of Science ab und arbeitet täglich im elterlichen Milch- und Zuchtviehbetrieb mit. Sie fühlt sich der Milch stark verbunden und möchte durch das Amt der Milchkönigin die Wertschöpfung von Milchprodukten dem Verbraucher wieder näher bringen sowie die Anforderungen an die Landwirte und deren Produkte nach außen vertreten.
Verena Sohns, 20 Jahre aus dem Kreis Bitburg-Prüm, ist gelernte Landwirtin und begann im September ihr Studium der Agrarwirtschaft. Zusammen mit ihrer Familie bewirtschaftet sie in der Eifel einen Milchviehbetrieb. Sie möchte sich für Landwirtschaft und Milch einsetzen und freut sich auf die Erfahrungen und Einblicke, die das Amt bietet.     
Für Katharina Weber, 21 Jahre aus dem Kreis Bitburg-Prüm, sind Kühe ihre große Leidenschaft. Sie lebt auf dem elterlichen Betrieb und studiert Agrarwirtschaft. Die Milch ist auf verschiedenen Ebenen wichtig für sie – letztendlich auch als Lebensgrundlage ihrer Familie. Als Milchkönigin möchte sie den Verbrauchern ein positives und realistisches Bild der Branche vermitteln.
Diese drei Kandidatinnen erreichten am Freitag das Finale, welches am Samstag, den 25. November 2017, in Trier stattfindet: Eva Fischer, Verena Sohns und Katharina Weber. Auf dem Gesellschaftsabend sind Spontanität, Kreativität und charmantes Auftreten gefragt – Publikum und Jury entscheiden dann darüber, wer in den kommenden zwei Jahren als Milchkönigin die rheinland-pfälzische Milch vertreten darf!

 

© Milchwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz e.V.
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