An rheinland-pfälzische Molkereien gelieferte Milch bestätigt wiederum Babynahrungsqualität!

Die von den Milchsammelwagen der beiden rheinland-pfälzischen Molkereien erfasste Milch wird zweimal jährlich auf Aflatoxin M1 untersucht. Mit der Analyse der Aflatoxinwerte wird die Einhaltung der Futtermittelvereinbarung mit den Dachverbänden der Futtermittelindustrie am Rohstoff Milch evaluiert.

Aflatoxine sind ein Stoffwechselgift des Schimmelpilzes Aspergillus flavus. Sie gelten als akut giftig und sind leberschädigend, krebserregend und mutagen.

Eine Belastung der Milch mit Aflatoxin M1 könnte durch Verfütterung von Milchleistungsfutter mit Schimmel enthaltenen Komponenten aus subtropischen oder tropischen Exportländern (z.B. Palmkernschrot, Kokusexpeller, Erdnußmehl, Paranüsse, Maiskleber) verursacht werden.

Das Aflatoxin B1 im Futtermittel wird über den Stoffwechsel der Kuh in Aflatoxin M1 umgewandelt und zu etwa 1 bis 3 % mit der Milch ausgeschieden.

Die Aflatoxinuntersuchungen der Rohmilch von 512 Tankwagen im Frühjahr 2011 hat abermals bestätigt, dass die an die rheinland-pfälzischen Molkereien Hochwald Nahrungsmittel Werke GmbH und Milch Union Hocheifel eG aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Hessen und Teilen aus Luxemburg und Belgien gelieferte Milch nicht nur den Grenzwert für die Milch (5 ppm), sondern sogar den schärferen Grenzwert für diätetische Lebensmittel (1 ppm) unterschreitet.

Die rheinland-pfälzische Milch hat somit –bezogen auf den Aflatoxingehalt- ein weiteres Mal ihre Babynahrungsqualität bestätigt.

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