Jodmangelvorsorge mit Milchprodukten

Der Arbeitskreis Jodmangel e.V. erklärt, dass ein Jodmangel während der ersten Schwangerschaftsmonaten einen niedrigeren IQ des Kindes zur Folge hat.

Je größer der Jodmangel der Mutter während der Schwangerschaft ausfiel, umso niedriger war auch der IQ des Kindes. Der Arbeitskreis bezieht sich auf eine Forschung des britischen Teams der University of Surrey, die 985 Mütter und deren Kinder im Alter von 8 Jahren untersuchte. Dabei wurden andere Faktoren, die einen Einfluss auf die geistigen Fähigkeiten der Kinder haben, weitgehend ausgeschlossen.
Bezüglich der Böden ist Deutschland immer noch ein Jodmangelgebiet, deshalb empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung zur Deckung des Jodbedarfs den regelmäßigen Verzehr von jodreichen Lebensmitteln. „Dazu zählen:

  • der tägliche Verzehr von Milch- und Milchprodukten
  • der Verzehr von Seefisch 1 bis 2 mal pro Woche
  • die konsequente Verwendung von Jodsalz im Haushalt sowie
  • der bevorzugte Kauf von Lebensmitteln, die mit Jodsalz hergestellt wurden.“ (Bundesinstitut für Risikobewertung: http://www.bfr.bund.de: Fragen und Antworten: Lebensmittelsicherheit: Jodversorgung und Jodmangelvorsorge am 19.Dezember 2013)

Ein Glas Milch kann den Tagesbedarf an Jod schon zu 14% decken. Damit liefern Milchprodukte einen guten Beitrag zur Jodversorgung in Deutschland.
Mehr Informationen zu Jod finden Sie auf den Seiten des Bundesinstituts für Risikobewertung (http://www.bfr.bund.de).
Quellen: Ernährungsumschau, 60. Jahrgang, November 2013, S. M605
             Bundesinstitut für Risikobewertung: http://www.bfr.bund.de

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