MilchABC

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  • Verpackung
    An die Verpackung von Milch und Milchprodukten wird die Forderung gestellt, dass sie das Produkt auf dem Weg vom Hersteller bis zum Verbraucher vor einer Qualitätsminderung durch Umwelteinflüsse (Licht, Mikroorganismen, Gase, Wasserdampf, Aromasubstanzen, Feuchtigkeit) schützt. Außerdem sollen die Wechselwirkungen zwischen dem Packstoff und dem Produkt möglichst gering sein.
  • Viereck-Hartkäse
    Hartkäse vom Emmentaler-Typ, jedoch aus pasteurisierter Milch hergestellt. Viereck-Hartkäse wird in Deutschland in Blockform und in der Vollfettstufe hergestellt.
  • Vollfettkäse

    Käse mit mindestens 45 % Fett i.Tr.  Siehe auch Fettgehaltsstufen bei Käse.

  • Vollmilch

    Bei Vollmilch wird unterschieden in:

    • Vollmilch mit natürlichem Fettgehalt, in der Regel mindestens 3,8 % Fett
    • Vollmilch mit eingestelltem Fettgehalt auf mindestens 3,5 % Fett.
  • Vorzugsmilch
    Rohmilch, deren Gewinnung und Vermarktung besonderen hygienischen Auflagen unterliegt, so dass sie an Verbraucher abgegeben werden darf. Vorzugsmilch wird in der Regel durch landwirtschaftliche Betriebe direkt vermarktet.
  • Wärmebehandlung
    Wärmebehandlung ist der Oberbegriff für alle Erhitzungsverfahren. In der Käse-Verordnung und Verordnung über Milcherzeugnisse bedeutet „wärmebehandelt“ alles, was nicht unter die Begriffe „ultrahocherhitzt“ und „sterilisiert“ fällt.

    Die klassischen Wärmebehandlungsverfahren sind Pasteurisieren, Ultrahocherhitzen und Sterilisieren.
  • Wassergehalt in der fettfreien Masse
    Hierdurch wird bestimmt wie hart oder weich ein Käse ist. Die fettfreie Käsemasse sind alle Bestandteile des Käses außer Fett. Hartkäse hat den geringsten Wassergehalt in der fettfreien Käsemasse, Frischkäse den höchsten. Die Einteilung gilt nicht für Molkenkäse und Molkeneiweißkäse, Käse der aus oder in Flüssigkeit verkauft wird, zum Beispiel Käse in Salzlake, Molke oder Speiseöl, und Pasta filate Käse.
  • Weichkäse
    Gruppe von Käsesorten mit einem Trockenmassengehalt von mindestens 35 %. Standardsorten sind Camembert, Brie, Romadur, Limburger und Münsterkäse. Je höher bei diesen Käsen der Fettgehalt ist, umso höher wird auch der Trockenmassengehalt (Vollfettstufe 44 % Trockenmasse). Weichkäse ist in zwei Untergruppen anzutreffen, als Weichkäse mit Schmiere sowie als Weichkäse mit Schimmelbildung.
  • Weinkäse
    Weichkäse mit Schmiere, dem Limburger und Romadur ähnlich, jedoch in der Form eines kleinen Laibchens. Geruch und Geschmack dieses Käses ist mild bis pikant.
  • Weißlacker
    Deutscher halbfester Schnittkäse, der vorwiegend in Süddeutschland hergestellt wird. Es ist ein weißer, würfelförmiger Käse, stark pikant bis scharf im Geschmack, mit einem herzhaften Aroma. Er wird gern zu einer herzhaften Brotzeit mit Bier verzehrt.
  • Yakult
    In Japan und Korea gebräuchliches Sauermilchprodukt auf Molkenbasis, dessen Lactobacillus casei-Stamm als gallenresistent gilt. Eine Implantierung im Darm wird für als möglich angesehen.
  • Yoghurt

    Siehe Joghurt.

  • Zentrifuge
    Eine Zentrifuge dient zum Zentrifugieren der Milch. Durch das Zentrifugieren wird die Vollmilch entrahmt, d.h. in Rahm und Magermilch aufgetrennt, sowie gereinigt, wobei Verunreinigungen und unerwünschte Mikroorganismen abgetrennt werden. Das Abtrennen erfolgt aufgrund der Zentrifugalkraft, die bei einer Drehzahl von rund 5.000 Umdrehungen pro Minute entsteht.
  • Zusatzstoffe
    Zusatzstoffe sind Stoffe, die dazu bestimmt sind, die Beschaffenheit von Lebensmitteln zu beeinflussen oder bestimmte Eigenschaften oder Wirkungen zu erzielen.

    Bei Milch und Produkten aus Milch ist die Verwendung von Zusatzstoffen nur zugelassen, soweit das spezielle Milchrecht dies ausdrücklich vorsieht. Für den Einsatz in der Milchwirtschaft können folgende Zusatzstoffe genannt werden: Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidantien, Emulgatoren, Schmelzsalze, Dickungsmittel, Stabilisatoren u.a. Zusatzstoffe müssen in der Zutatenliste deklariert sein.
  • Zutatenliste
    Alle verpackten Lebensmittel müssen laut Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung eine Zutatenliste besitzen. Dabei werden die Inhaltsstoffe in absteigender Reihenfolge nach Zugabemenge angegeben. Wenn eine Zutat in der Bezeichnung besonders hervorgehoben wurde, muss eine zusätzliche Angabe in % erfolgen. Jede Zutat, die aufgeführt wird, muss auch tatsächlich im Lebensmittel nachweisbar sein. Die Zutatenliste entfällt, wenn die Packung nur aus einem Lebensmittel besteht. Dann gibt die Verkehrsbezeichnung Auskunft über den Inhalt, z.B. Vollmilch.
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